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Die Matratze bildet zusammen mit dem Lattenrost eine Einheit, welche für guten Schlafkomfort sorgt. Guter Schlaf ist wichtig, immerhin schläft man im Durchschnitt ein Drittel des Tages. Der Körper soll sich in der Schlafphase erholen, was nur geht, wenn er bequem liegt. Die Auswahl an Lattenrosten ist riesig, hier gibt es Hilfe.

Die Geschichte des Lattenrosts:

Die Firma Lattoflex erfand den Lattenrost erst 1957, vorher gab es einfache Bretter oder Sprungfederrahmen. Ein großer Vorteil ist, dass der Lattenrost für eine gute Belüftung der Matratze sorgt, wie auf der Webseite von Schlafexperte über das beste Lattenrost nachzulesen ist, immerhin verliert man ungefähr 500 ml Schweiß in der Nacht. Kann die Flüssigkeit nicht weg, droht Schimmel.

Die Zonen-Faustregel:
Der Lattenrost und die Matratze sollten die gleiche Anzahl an Liegezonen haben.

Wie weit dürfen die Federleisten auseinander liegen?

Nutzt man eine Federkern- oder Kaltschaummatratze, sollten die Federleisten nicht mehr als fünf Zentimeter auseinander liegen.

Welche Arten von Lattenrosten gibt es?

Der Rollrost:
Er hat keinen Rahmen, keine Einstellmöglichkeiten und keine unterschiedlichen Zonen. Er besteht aus gerade, nicht gebogenen, Latten, welche mit einem Band verbunden sind.

Der flexible Lattenrost:
Er hat oft im Schulter- und Beckenbereich die doppelte Anzahl von Latten montiert. Mit Spangen kann der Härtegrad individuell angepasst werden. Viele Modelle geben die Möglichkeit den Kopfteil, manchmal auch den Fußteil anzuheben. Die Anhebung kann elektrisch oder manuell erfolgen. Die Verstellung kann stufenlos oder stufenweise erfolgen.

Der Teller-Lattenrost:
Hier sind die Latten entweder komplett oder in bestimmten Zonen, wie dem Schulter- und Beckenbereich dazu da die Teller zu halten. Die Teller sind flach, können nach oben und unterfedern und sind in alle Richtungen beweglich. Der große Vorteil ist, dass es eine perfekte Druckentlastung gibt. Die Nachteile, nicht jeder kann weich liegen, nicht jede Matratze kann genutzt werden und sie sind recht preisintensiver.

Wie alt kann ein Lattenrost werden?

Mit der Zeit verschleißt ein Lattenrost, dann kann die Spannkraft der Federn nachlassen oder die Halterungen können sich lockern. Je nachdem ob man nur im Bett schläft oder es auch zwischendurch nutzt, beispielsweise zum Fernsehen, kann die Lebensdauer eines Lattenrostes zwischen fünf und zehn Jahren liegen. Je qualitativer der Lattenrost ist, je länger ist die Lebensdauer. Es gibt sogar Modelle, bei denen die Einzelteile ersetzt werden können.

So wird der Lattenrost perfekt eingestellt:

Viele Lattenroste haben individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Die richtige Einstellung ist abhängig von der bevorzugten Liegeposition und vom Körpergewicht. Der Schieberegler bestimmt, wie gut die Leiste federn kann. Je weiter der Schieberegler nach außen geschoben wird, desto härter. Im Umkehrschluss bedeutet es, je mittiger die Schieberegler, umso weicher wird es. Die Schieberegler sollten auf beiden Seiten gleich eingestellt sein. Wo die Regler, bei welchem Gewicht positioniert sein sollten, empfiehlt der Hersteller. Wer auf dem Bauch schläft, sollte eine sogenannte Bauchschläferbrücke einstellen, wobei alle Regler ganz außen positioniert werden.

Was tun, wenn der Lattenrost Geräusche macht?

Wenn der Lattenrost bei jeder Bewegung im Schlaf Geräusche macht, stört dies erheblich. In den meisten Fällen gibt es drei Geräuschquellen bei einem Lattenrost.

1. Geräuschquelle:
Der Lattenrost hat im Bett zuviel Spiel und kann seine Position verändern. Erste Maßnahme ist es ihn wieder zu positionieren. Verlässt er die richtige Position öfter, hilft es, den Rost zu fixieren. Entweder kann man ihn festschrauben oder mit einem Abstandshalter richtig fixieren.

2. Geräuschquelle:
Einzelne Federleisten sind lose. Bei einer zu starken Belastung kann die Federleiste aus der Halterung gerutscht sein. Einfach die Federleiste zurück in die Halterung geben. Wiederholt sich der Vorfall die Federleiste beispielsweise mit einer Schraube in der Halterung fixieren.

3. Geräuschquelle:
Ein Metallrahmen kann es eher zu störenden Geräuschen kommen als bei einem Holzrahmen. Hier wirkt etwas Silikonspray wunder. Ist kein Silikonspray zur Hand, kann die Stelle auch mit Babypuder, etwas Seife oder Kerzenwachs eingerieben werden.

Worauf beim Kauf eines Lattenrostes achten?

Der Leistenabstand:
Je weniger Abstand zwischen den Leisten ist, je mehr Auflagefläche hat die Matratze. Ist der Abstand zu groß, kann die Matratze einsinken und sich verformen.

Die Anzahl der Leisten.
Leisten müssen flexibel und stabil sein, deswegen sollten sie nicht zu breit sein. Qualitative Lattenroste überzeugen mit 42 oder mehr Leisten.

Die Bauweise:
Der Lattenrost sollte zum Gewicht des Nutzers passen. Er sollte Möglichkeiten bieten, den Lattenrost individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers anzupassen. Tellerlattenroste federn noch besser, sind allerdings weicher als andere Lattenroste.

Statisch oder verstellbar:
Ein statischer Lattenrost ist günstig. Ein verstellbares Kopfteil bietet Vorteile, wenn das Bett ebenfalls zum Lesen, Fernsehen oder mit dem Laptop genutzt wird. Bei Atemwegserkrankungen oder wer unter dem Reflux leidet, kann ein höher einstellbares Kopfteil von Vorteil sein.

Elektrisch oder mechanisch
Bei der mechanischen Verstellung können weniger Fehler auftreten, dafür benötigt es mehr Muskelkraft und es kann meist nicht stufenlos eingestellt werden. Dazu kommt, dass man das Bett verlassen muss, um die Einstellungen zu verändern.
Bei der elektrischen Verstellung ist die Fehleranfälligkeit höher. Dafür geschieht die Einstellung per Knopfdruck und es kann stufenlos eingestellt werden. Hier sollte es eine Notfallabsenkung geben.