Die „geeiste Erzherzog Johann Schnitte“ von „Kaminstub’n“-Wirtin Christine Kiegerl errang den „Goldenen Kür-Biss“. Jury bewertete Gerichte aus fünf Ölspurwirtshäusern.
Längst ist aus den „Kürbinarischen Wochen“ ein steirisches Genuss-Festival geworden. Die Ölspurwirtshäuser tischen ihren Gästen noch edlere, kreative und köstliche Kürbis-Gerichte auf. Jetzt ist die Ölspur einen Schritt weiter gegangen und lud ihre Wirtinnen und Wirte zu einem Wettbewerb ein. Obmann Gernot Becwar: „Wir fordern die Kreativität unserer Wirtsleute heraus. Bei unserem Wettbewerb geht es um den „Goldenen Kür-Biss“ für das originellste Kürbisgericht.“
Beim ersten Bewerb im September im Bundesschulzentrum in Deutschlandsberg wetteiferten Mitgliedsbetriebe um die begehrte Trophäe. Christine Kiegerl, Wirtin der „Kaminstub’n“ in Deutschlandsberg gewann mit einem Dessert: Die geeiste Erzherzog Johann Schnitte begeisterte die Jury und verlieh der Ölspur-Wirtin den „Goldenen Kür-Biss“. Der Abstand zu den anderen Bewerbern war sehr gering. Denn die Jury hatte die Qual der Wahl. Christian Strohmayer vom „Jägerwirt“ in Pölfing Brunn bot Topfen-Kürbis-Ravioli mit Paradeiser-Basilikumsalsa.
Christine Safran vom Wirtshaus Safran-Filatsch in Aibl kochte sich mit klassischer Kürbiscremesuppe mit Knusperstangerln genauso in der Herzen der Jury wie Karin Rauch vom Rauchhof in Marhof mit Curry vom Muskatkürbis und weststeirischem Lamm mit Rosinen und Paprika. Dazu servierte sie Strudelteigtascherln. Erwin Zarfl vom Schloßtoni in Pichling überzeugte mit Filet vom Piemonteser Rind auf Hokkaido-Kürbisrisotto.
Peter Lexe
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