INTERVIEW
Josef und Seppi Trippolt, „Trippolts Zum Bären“,
Bad St. Leonhard
Wie in unserem Wohnzimmer Beinahe jede Woche sind die Kärntner 3-Hauben-Köche Josef und Seppi Trippolt auf der Steirische Ölspur zu Gast. Weil sich das erfolgreiche Vater-Sohn-Duo in der südlichen Weststeiermark einfach wohlfühlt.
Was verbinden Sie als Ölspur-Botschafter mit der Steirischen Ölspur?
JOSEF TRIPPOLT: Wir sind seit Jahren, ja Jahrzehnten auf der Ölspur unterwegs. Sobald wir unser Restaurant schließen, sitzen wir schon im Auto Richtung Weststeiermark und auf geht es ins Kernölparadies. Wir kennen die Wirte auf der Ölspur mittlerweile besser als die Gasthäuser in Kärnten. Für uns bedeutet ein Ausflug auf die Ölspur Entspannung, wie ein kleiner Urlaub. Und das zu jeder Jahreszeit. Wir fühlen uns bei unseren steirischen Kollegen so wohl wie in unserem eigenen Wohnzimmer.
Wie und wofür benutzen Sie das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. in Ihrer Küche?
SEPPI TRIPPOLT: Wir verwenden das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. sehr vielseitig. Bei unseren Pastagerichten kommt es unverfälscht auf die Teller, ebenso auf den Freiland-Vogerlsalat. Top: bei Marinaden und Vorspeisen. Im Kürbiskernbrot dient es als Geschmacksträger. Wir kochen nicht nur mit dem Kernöl und den Kürbiskernen, sondern sehr viel mit den Kürbissen selbst. Meine Lieblingskürbisse sind der Butternuss und der große Muskatkürbis. Beide haben ein sehr kompaktes Fleisch mit intensivem Kürbis-Geschmack. Gelb der eine, tieforange der andere. Ein Top-Gericht: Kürbis-Carpaccio mit Kernöl und mit Erdäpfeln überkrustetes Zanderstückerl.
Was fasziniert Sie am Steirischen Kürbiskernöl g.g.A. und warum setzen Sie auf das Original?
JOSEF TRIPPOLT: Das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. ist mit seinem nussigen Geschmack und seiner dunkelgrünen Farbe mit keinem anderen Öl der Welt zu vergleichen und bedarf einer ganz speziellen Handhabe. Es passt perfekt zu heimischen Produkten. Exotik ist nicht das Markenzeichen unseres Schaffen, sondern Bekenntnis zur Region.
Warum sind Sie immer wieder bei den Ölspurwirten zu Gast?
SEPPI TRIPPOLT: Die Ölspurwirte präsentieren für uns die Steiermark in einer ganz besonderen Weise. Sie haben sich einen Urgeschmack bewahrt, ohne zu deftig zu kochen. Außerdem beobachten wir immer mehr moderne Gerichte, bodenständig interpretiert. Was man auf der Steirischen Ölspur nicht verpassen darf: das Hirsch-Carpaccio bei den Wassermanns am Reinischkogel, oder die frischen Forellen bei Karin und Willi Rauch im Rauchhof, die Waldschweine vom Jagawirt, feine Risotti in der Kaminstubn usw. Womit wir unseren Kofferraum füllen: Isabellatrauben-Marmelade, karamellisierte Kürbiskerne, Schoko-Kerne, Muskateller-Sekt von Stefan Langmann usw.