Nach den langen Wintermonaten lockt der Frühling mit seinen wärmenden Sonnenstrahlen die Bewohner aus dem Haus. Auch die Besucher der Steirischen Ölspur zieht es per Fahrrad in die wieder erwachte Natur. Denn sie wissen: Die Zeit der Apfelblüte ist die schönste im gesamten Frühjahr. Das Grün explodiert förmlich, dazwischen leuchtet es üppig in Weiß, Rosa und Gelb.
Die Landschaft der Ölspur-Gemeinden ist mit einem wunderschönen Blütenmeer überzogen, denn unzählige Apfelbäume verwandeln die sanften Hügel, die Wiesen und Gärten der südlichen Weststeiermark in eine weiße und zartrosa Pracht. Durch dieses Blütenmeer führen die idyllischen Ölspur-Radwege. Die 110 Kilometer sind fast durchgehend asphaltiert und liegen entfernt von Landes- und Hauptstraßen. Es geht entlang der Streuobst-Wiesen, durch Wälder und Weinberge.
Beim Radeln auf der Ölspur bleibt genügend Zeit den Duft der Apfelblüten einzuatmen und die Landschaft zu genießen. Außerdem sorgt die Sonne für fröhliche Gemüter und eine gute Stimmung. Wo man besonders gut beobachten kann, dass die Natur erwacht: In der Versuchsstation Wies.
Dort dreht sich alles um Gemüse, Zier-, Arznei- und Gewürzpflanzen. Fleißig sammeln die Honigbienen Pollen und Nektar. Und auf den 1,4 Hektar Freiland-Versuchsfläche spitzt frech und frisch das erste Grün aus der Erde.